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Casino Display

Über uns

Ein Ort der Arbeit, der Erkundung, des Austauschs und der Orientierung, dessen Ziel es ist, kreative junge Menschen zu fördern und zu unterstützen. Die Programmgestaltung für das Casino Display erfolgt durch das Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain.

Experimental Re(é)[flex|ct|ion] Expérimentale, Photo: Samantha Wilvert

In Abstimmung mit dem Kulturministerium hat das Casino Luxembourg im Februar 2021 die Programmierung der Galerie Konschthaus Beim Engel übernommen und so seinen Aktionsradius erweitert. Der Ort trägt nun den Namen Casino Display.

Da es in Luxemburg weder Kunsthochschulen noch entsprechende akademische Einrichtungen für zeitgenössische Kunst gibt, war die Schaffung einer Plattform, deren Ziel die Förderung jungen kreativen Schaffens und junger Kreativer heute und in Zukunft ist, von essentieller Bedeutung.

Eine der Aufgaben wird darin bestehen, junge Menschen zu beraten, um sie mit den verschiedenen kreativen Studiengängen an Kunsthochschulen und der Vielfalt der Berufsmöglichkeiten vertraut zu machen. Zu diesem Zweck fördert das Programm des Casino Display insbesondere den gegenseitigen Austausch und interdisziplinäre Begegnungen.

Parallel dazu wird das Casino Luxembourg das ganze Jahr auch an vier Kunstschulen aktiv sein, mit denen eine Partnerschaftsvereinbarung getroffen wurde (ÉSAL – École supérieure d'art de Lorraine, Metz/Épinal; ENSAD – École nationale supérieure d’art et de design, Nancy; HEAR – Haute École des arts du Rhin, Straßburg/Mulhouse; HBKsaar – Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken). Diese Info- und Austauschtätigkeit bietet ausgewählten Schüler*innen auch die Möglichkeit, im Casino Display auszustellen.

In Residenz

Das Casino Display bietet ein Künstlerresidenzprogramm für sechs Monate an, als logische Ergänzung des Residenzprogramms, das das Casino Luxembourg bereits seit 2010 durchführt. Die Residenz im Casino Display ist vor allem als Zeit für kreative Recherche und Austausch gedacht.

Künstlerin in Residenz

Océane Muller (März 2023)

Océane Muller, die seit Juni letzten Jahres an der Ecole Nationale Supérieure d'Art et de Design de Nancy in der Fachrichtung Kommunikation ihren DNSEP-Abschluss gemacht hat, bezeichnet sich selbst als Grafikdesignerin und Autorin. Die Frage der Ästhetik, alternative Kulturen und ihre Auswirkungen auf das Design, die reine Virtuosität des Strichs und der klaren Linie oder ganz einfach die Freude am grafischen Experimentieren sind Themen, die sie in ihrer Praxis hinterfragt und weiterentwickelt. Sie arbeitet hauptsächlich mit digitalen gezeichneten Bildern, 3D-Design sowie mit Video und Montagefotografie.

Video: Cascade (2022)

"Mein grafischer Stil besteht aus der Erfindung eines Formenuniversums, das an eine Ökologie lebender Formen sowohl von Tieren als auch von Pflanzen erinnert. Die Schaffung dieses fiktiven Universums ermöglicht es mir, die ornamentalen Qualitäten zu entwickeln, die ich für meine Zeichnung suche. Cascade ist das Hauptelement meines Diplomprojekts. Im Mittelpunkt steht die Erstellung eines animierten Videoclips zu dem Titel Grow aus dem Album HANA von Cifika, einer südkoreanischen Trance-Techno-Künstlerin. Dieses vollständig produzierte, gezeichnete und animierte Video stellt auch eine Reflexion über die Zeitökonomie dar, die einem so gierigen Medium wie dem bewegten Bild angemessen ist."

Instagram: @ortie_rouge

 

Vergangene Künstlerresidenzen

2021 

Andrea Mancini – New Age Landscape
Kuratorin in Residenz: Nadina Faljic, Co-Kommissariat von Christine Walentiny

Sticky Flames. Bodies, Objects and Affects
Gruppenausstellung mit Alexandre Caretti, Ksenia Khmelnitskaya, Darja Linder, Jonathan Maus, Bruno Oliveira
Kuratorin in Residenz: Nadina Faljic, Co-Kommissariat von Mnemozine

2022 

Lynn Klemmer: WHAT FIRES TOGETHER WIRES TOGETHER / I Will Not Return to a Universe of Objects That Don't Know Each Other 
Kuratorin: Nadina Faljic

 

Forschung

September 2022 - Februar 2023
Experimental Re(é)[flex|ct|ion] Expérimentale

Das Casino Display soll sich zu einem alternativen Bildungsraum entwickeln, das auf einem praxisorientierten künstlerischen Ansatz für Forschung und Wissensproduktion basiert. Durch die Nutzung des institutionellen Know-hows des Casino Luxembourg wird es einer kleinen Gruppe ausgewählter oder kürzlich graduierter Student*innen die Möglichkeit bieten, mit Kunstprofis zu denken und zu experimentieren, während es einen Raum zum Ausprobieren unfertiger Ideen, zur Erprobung frisch skizzierter Konzepte oder zur Umkehrung fester Ontologien zugunsten von flüssigen und feuchten Konzepten bietet. Kurz gesagt, es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem sich die Experimentierfreude als Lernvektor entfalten kann.

Bei den Open Labs wird der Experimentierraum im Casino Display für die Öffentlichkeit zugänglich sein, um die Teilnehmer*innen zu treffen und sich über ihre Projekte und Ideen auszutauschen.

Vergangene Forschungslabore :

2022 

Woven in Vegetal Fabric: On Plant Becomings
Gruppenausstellung mit Leonie Brandner, Catherine Duboutay, Carlos Molina
Künstler-Kurator: Charles Rouleau

Partnerschulen

ENSAD
École nationale supérieure d’art et de design, Nancy

HBKsaar
Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken

HEAR
Haute École des arts du Rhin, Strasbourg/Mulhouse

ÉSAL
École supérieure d’art de Lorraine, Metz/Épinal

Kontakt

Display

Adresse
Casino Display
1, rue de la Loge
L-1945 Luxemburg

(+352) 22 50 45

Besuch vor Ort: nach Vereinbarung